MAN: Geplanter Personalkahlschlag abgewendet

MAN: Geplanter Personalkahlschlag abgewendet

Jetzt muss in die Zukunft des Stand­or­tes inves­tiert wer­den!

Der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te für Dach­au und Fürs­ten­feld­bruck, Micha­el Schro­di, zeigt sich erleich­tert, dass der Unter­neh­mens­stand­ort Mün­chen-Karls­feld nicht mehr vom mas­si­ven Stel­len­ab­bau betrof­fen ist, mit der die Kon­zern­spit­ze noch im Herbst droh­te.

Die Bedro­hung des Arbeits­platz­ver­lus­tes belas­te­te in den letz­ten Mona­ten vie­le Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer der MAN. Nun wur­de bekannt, dass statt der ursprüng­lich 9500 Stel­len nun 3500 Stel­len deutsch­land­weit abge­baut wer­den. „Immer noch zu viel“, fin­det Micha­el Schro­di, „Betrof­fen sind hier vor allem Leih­ar­bei­te­rin­nen und Leih­ar­bei­ter sowie Ange­stell­te mit befris­te­ten Ver­trä­gen. Jeder Arbeits­platz­ver­lust aber ist pro­ble­ma­tisch!“

Im Okto­ber hat­te Micha­el Schro­di zusam­men mit der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on
Saki Sti­mo­nia­ris, den Betriebs­rats­vor­sit­zen­den der MAN getrof­fen um über die Zukunft des MAN-Stand­or­tes Karls­feld zu spre­chen.
(zur Pres­se­mit­tei­lung)

Sozi­al­ver­träg­li­che Lösun­gen wie Abfin­dun­gen auf frei­wil­li­ger Basis oder Alters­teil­zeit­re­ge­lun­gen, die Ver­mitt­lung von Arbeits­plät­zen inner­halb des VW-Kon­zerns – auch für Aus­zu­bil­den­de, die nach ihrer Aus­bil­dungs­zeit nicht über­nom­men wer­den kön­nen – lobt der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te. Nun, da auch sicher sei, dass die welt­wei­te Unter­neh­mens­zen­tra­le für MAN Truck & Bus in Mün­chen bleibt, zei­ge sich, so Schro­di, dass der Druck und vie­le Gesprä­che gehol­fen haben. So konn­te auch ein Per­so­nal­kahl­schlag ver­hin­dert wer­den. Schro­di: „Dass MAN nun mit ver­än­der­ten Kon­zep­ten in die Zukunft denkt, ist rich­tig und not­wen­dig. Eine Umset­zung die­ser Kon­zep­te ist aber nur mög­lich mit guten Fach­leu­ten und moti­vier­tem Per­so­nal. Die Haupt­auf­ga­be von MAN ist es, jetzt in die Zukunft zu inves­tie­ren.“

→ hier geht es zur Pres­se­mit­tei­lung