Der Skandal vom verschobenen Sondervermögen ist gar keiner!

Der Skandal vom verschobenen Sondervermögen ist gar keiner!

Die aktu­el­le Debat­te über angeb­li­che „Zweck­ent­frem­dung“ fußt auf fal­schen oder ver­zer­ren­den Annah­men. In der Stu­die wird ein kurz­fris­ti­ger Effekt zur gro­ßen Schlag­zei­le gemacht. Dass Mit­tel noch nicht voll­stän­dig abge­flos­sen sind, liegt nicht an fal­scher Ver­wen­dung, son­dern an rea­len Abläu­fen: Vor­läu­fi­ge Haus­halts­füh­rung, ver­zö­ger­te Pla­nung in den Län­dern und die not­wen­di­ge Zeit, um Pro­jek­te sinn­voll umzu­set­zen.

Der ent­schei­den­de Punkt: Das Son­der­ver­mö­gen ist auf zwölf Jah­re ange­legt. Es geht nicht um schnel­le Mit­nah­me­ef­fek­te inner­halb eines Haus­halts­jah­res, son­dern um eine lang­fris­ti­ge Inves­ti­ti­ons­stra­te­gie. Wer nach Mona­ten Bilanz zieht, igno­riert bewusst den eigent­li­chen Zeit­ho­ri­zont.

Ent­schei­dend ist daher der rich­ti­ge Maß­stab: Über die gesam­te Lauf­zeit zeigt sich, dass das Son­der­ver­mö­gen genau das leis­tet, wofür es geschaf­fen wur­de: Zusätz­li­che Inves­ti­tio­nen in Infra­struk­tur und Kli­ma­schutz.

Von einem Skan­dal kann also kei­ne Rede sein.

Mei­ne voll­stän­di­ge Ein­ord­nung zur Behaup­tung einer „Zweck­ent­frem­dung“ des Son­der­ver­mö­gens in BR24:

Hier außer­dem die Ein­ord­nug von Öko­nom Jens Süde­kum im Han­dels­blatt