Glä­ser­ner Abge­ord­ne­ter

Trans­pa­renz ist mir wich­tig

Details zu Ein­künf­ten von Abge­ord­ne­ten etc. fin­den Sie auch auf den Sei­ten des Deut­schen Bun­des­tags

Monat­li­che Diät

Als Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter erhal­te ich gemäß Arti­kel 48 Absatz 3 des Grund­ge­set­zes eine Ent­schä­di­gung (umgangs­sprach­lich Diät), die mei­ne Unab­hän­gig­keit als Abge­ord­ne­ter sicher­stel­len soll. Die Abge­ord­ne­ten­ent­schä­di­gung soll ange­lehnt sein an die Besol­dung von Rich­tern der obers­ten Bun­des­ge­rich­te bzw. an Bür­ger­meis­ter klei­ner Städ­te  mit 50.000 bis 100.000 Ein­woh­nern.

Mei­ne monat­li­che Diät beträgt seit dem 1. Juli 2024 11.227,20 Euro. Sie ist ein­kom­men­steu­er­pflich­tig. Jähr­li­che Son­der­zah­lun­gen wie zum Bei­spiel Weih­nachts- oder Urlaubs­geld gibt es nicht. 2021 wur­den die Diä­ten gekürzt.

Kos­ten­pau­scha­le

Im Rah­men der Amts­aus­stat­tung erhal­ten Abge­ord­ne­te eine steu­er­freie Kos­ten­pau­scha­le in Höhe von 5.051,54 Euro pro Monat. Sie soll die durch die Aus­übung mei­nes Man­dats ent­ste­hen­den Auf­wen­dun­gen abde­cken. Von die­sem Geld bezah­le ich unter ande­rem die Mie­te und Unter­halts­kos­ten für mein Wahl­kreis­bü­ro in Olching, Büro­ma­te­ria­li­en, Fahrt­kos­ten in mei­nem Wahl­kreis und Kos­ten für die Wahl­kreis­be­treu­ung. Zudem zah­le ich hier­von mei­ne Woh­nung in Ber­lin. Kos­ten, die über die Pau­scha­le hin­aus­ge­hen, kön­nen nicht steu­er­lich abge­setzt wer­den.

Sach­mit­tel­pau­scha­le

Für die Aus­stat­tung mei­nes Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­bü­ros steht mir ein Betrag von höchs­tens 12.000 Euro jähr­lich als Sach­mit­tel­pau­scha­le zur Ver­fü­gung. Die Sum­me bekom­me ich aber nicht zur frei­en Ver­fü­gung aus­ge­zahlt. Büro­ma­te­ria­li­en für mein Ber­li­ner Büro, Fach­bü­cher, Brief­pa­pier, tech­ni­sche Gerä­te, Tele­fon- und Inter­net­kos­ten rech­ne ich über die Bun­des­tags­ver­wal­tung ab.

Mit­ar­bei­ter­pau­scha­le

Für mei­ne Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter in Olching und Ber­lin kann ich über monat­lich 22.436 Euro Arbeit­neh­mer-Brut­to ver­fü­gen. Die­ses Geld erhal­te ich nicht selbst, son­dern die Bun­des­tags­ver­wal­tung ver­wal­tet und bezahlt die Gehäl­ter mei­ner Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter. Aus die­ser Pau­scha­le kön­nen auch bestimm­te Dienst­rei­sen mei­ner Mit­ar­bei­ter bezahlt wer­den.

Zur­zeit beschäf­ti­ge ich…

…in Ber­lin:

  • zwei wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rIn­nen (bei­de Voll­zeit)

…in Olching:

  • vier Sach­be­ar­bei­te­rIn­nen (ein­mal 35 Std./Woche, ein­mal 15 Std./Woche, ein­mal 12 Std./Woche, ein­mal 10 Std./Woche)

Wei­te­re Ein­künf­te

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Frei­fahr­kar­te Deut­sche Bahn

Für Rei­sen im Zusam­men­hang mit mei­nem Bun­des­tags­man­dat habe ich eine Frei­fahr­kar­te für die 1. Klas­se der Deut­schen Bahn und bekom­me Inlands­flug­kos­ten, die in Aus­übung mei­nes Man­da­tes anfal­len, erstat­tet. In Ber­lin kann ich bei Bedarf den Fahr­dienst des Deut­schen Bun­des­ta­ges nut­zen.

Alters­ver­sor­gung

Ein Mit­glied des Deut­schen Bun­des­ta­ges erhält nach sei­nem Aus­schei­den eine Alters­ent­schä­di­gung, wenn er/sie das 67. Lebens­jahr voll­endet und dem Deut­schen Bun­des­tag min­des­tens ein Jahr ange­hört hat. Damit gilt auch für Abge­ord­ne­te künf­tig der Grund­satz „Ren­te mit 67“.

Für jedes Jahr der Par­la­ments­zu­ge­hö­rig­keit erhält die/der Abge­ord­ne­te (vor dem 31.12.2007) eine Anwart­schaft von 3,0 % der monat­li­chen Abge­ord­ne­ten­ent­schä­di­gung. Für die Zeit nach dem 01.01.2008 erhält die/der Abge­ord­ne­te eine Anwart­schaft von 2,5 %. Der Höchst­satz der Alters­ent­schä­di­gung beträgt 67,5 % der monat­li­chen Diät. Um die­ses zu errei­chen, muss ein/e Abgeordnete/r min­des­tens 27 Jah­re Par­la­ments­mit­glied gewe­sen sein.

Über­gangs­geld

Für den Über­gang zwi­schen Abge­ord­ne­ten­tä­tig­keit und Wie­der­ein­stieg in den Beruf erhält ein Abge­ord­ne­ter für jedes Jahr der Par­la­ments­zu­ge­hö­rig­keit ein Über­gangs­geld in Höhe der gel­ten­den Diät. Ein Abge­ord­ne­ter, der acht Jah­re dem Par­la­ment ange­hör­te, erhält also für acht Mona­te das Über­gangs­geld, wobei das Über­gangs­geld höchs­tens 18 Mona­te gezahlt wird und ande­re Ein­künf­te ab dem zwei­ten Monat ange­rech­net wer­den.

Anga­ben Stand April 2025