Schrodi über Koalitionsbeschlüsse: Gut für Familien, Wirtschaft, Kommunen und Umwelt!

Schrodi über Koalitionsbeschlüsse: Gut für Familien, Wirtschaft, Kommunen und Umwelt!

Die rot-schwar­ze Koali­ti­on hat ein 130 Mil­li­ar­den Euro schwe­res Kon­junk­tur­pa­ket auf den Weg gebracht. Unter ande­rem sind dar­in eine Mehr­wert­steu­er­sen­kung, ein 300€-Kinderbonus, ein kom­mu­na­ler Ret­tungs­schirm und höhe­re Prä­mi­en beim Kauf von Elek­tro­au­tos vor­ge­se­hen. Der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Micha­el Schro­di sieht die Umset­zung vie­ler sei­ner For­de­run­gen äußerst posi­tiv.

Header_Konjunkturpaket

Vie­le Maß­nah­men sol­len die Kauf­kraft und damit die Kon­junk­tur stär­ken. Ein wich­ti­ges Ele­ment der Beschlüs­se: Die Mehr­wert­steu­er wird zunächst zeit­lich befris­tet bis Ende 2020 von 19 auf 16 Pro­zent, der ermä­ßig­te Satz von 7 auf 5 Pro­zent gesenkt. Die Sen­kung hat Micha­el Schro­di gemein­sam mit dem finanz­po­li­ti­schen Spre­cher der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on Lothar Bin­ding in einem For­de­rungs­ka­ta­log für das Kon­junk­tur­pro­gramm ein­ge­bracht, die SPD-Ver­tre­ter im Koali­ti­ons­aus­schuss haben die­se For­de­rung dann durch­ge­setzt. Schro­di: „Noch wäh­rend der Ver­hand­lun­gen in Ber­lin bekam ich die Nach­richt, dass die­ses The­ma eine 'har­te Nuss' sei – aber am Ende wur­de unser Vor­schlag akzep­tiert!“ Das Ziel der Mehr­wert­steu­er­sen­kung ist eigent­lich sim­pel: Die Kauf­kraft wird gestärkt und vor allem unte­re und mitt­le­re Ein­kom­men wer­den bis Ende 2020 ent­las­tet, wie es mit einer Ein­kom­mens­steu­er­sen­kung nicht mög­lich wäre. In der Debat­te wird stets das Argu­ment vor­ge­tra­gen, die MwSt. wür­de nicht wei­ter­ge­ge­ben. Nach Gesprä­chen mit Öko­nom­in­nen und Öko­no­men unter ande­rem des DIW ist Schro­di über­zeugt, dass die Maß­nah­me in unse­rem Sin­ne gelingt. Zumal auch die Unter­neh­men genau das brau­chen: Kon­sum. Wir wer­den jeden­falls dar­auf ach­ten und drän­gen, dass die Mehr­wert­steu­er­sen­kung bei den Men­schen ankommt.

Auch der Fami­li­en­bo­nus in Höhe von ein­ma­lig 300€ pro Kind ist eine Maß­nah­me, die die Kauf­kraft stärkt. Sie ist für alle Fami­li­en gedacht, die in die­ser schwie­ri­gen Zeit beson­ders her­aus­ge­for­dert sind, und wird nicht - das ist für vie­le ein wich­ti­ger Aspekt - auf die Grund­si­che­rung ange­rech­net.

Die Über­nah­me der kom­mu­na­len Gewer­be­steu­er­aus­fäl­le ist eben­falls ein gro­ßer Erfolg der SPD und war eine von Schro­dis wich­tigs­ten Anlie­gen. „Jetzt wer­den die Aus­fäl­le der Gewer­be­steu­er­ein­nah­men hälf­tig vom Bund und den Län­dern über­nom­men. Das ist gut für die Städ­te und Gemein­den“, erläu­tert der erfah­re­ne Kom­mu­nal­po­li­ti­ker Schro­di, „Sie sind es näm­lich, die haupt­säch­lich zustän­dig sind für öffent­li­che Inves­ti­tio­nen.“

Als letz­tes Bei­spiel für die guten Beschlüs­se gibt Schro­di die Inno­va­ti­ons­prä­mie an: „Es wird kei­ne Abwrack­prä­mie geben, son­dern eine geziel­te Inno­va­ti­ons­prä­mie für eine moder­ne, kli­ma­freund­li­che Mobi­li­tät.“ Die zur­zeit bestehen­den Prä­mi­en für kli­ma- und umwelt­freund­li­che Elek­tro­fahr­zeu­ge wer­den – zunächst bis Ende 2021 – ver­dop­pelt. Ein beson­de­res Augen­merk hat Schro­di auch auf die Reform der Kfz-Steu­er, das er für die­ses The­ma Bericht­erstat­ter im Par­la­ment sein wird: „Zum einen wird die bereits gel­ten­de Kraft­fahr­zeug­steu­er­be­frei­ung für rei­ne Elek­tro­fahr­zeu­ge nun bis Ende 2030 ver­län­gert. Zum ande­ren wird die Kfz-Steu­er zukünf­tig stär­ker an CO2-Emis­sio­nen aus­ge­rich­tet sein. Das wird ein deut­li­cher Impuls hin zu emis­si­ons­är­me­ren bzw. emis­si­ons­frei­en Fahr­zeu­gen.“

Alle Ergeb­nis­se des Koali­ti­ons­aus­schus­ses zum 130-Mil­li­ar­den-Kon­junk­tur­pa­ket fin­den Sie hier.