Fliegerhorst Fürstenfeldbruck: Schrodi setzt sich für zivile Nutzung des Areals ein

Fliegerhorst Fürstenfeldbruck: Schrodi setzt sich für zivile Nutzung des Areals ein

Micha­el Schro­di traf sich am 5. Dezem­ber mit Tho­mas Hit­sch­ler, dem Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tär im Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um. Schro­di infor­mier­te sich über den aktu­el­len Stand der Pla­nun­gen der Bun­des­wehr für den Flie­ger­horst Fürs­ten­feld­bruck. Dabei ging es auch um Mög­lich­kei­ten der zivi­len Nut­zung von Tei­len des Are­als vor dem geplan­ten Abzug im Jahr 2030.

„Die Auf­ga­be des Stand­orts ist beschlos­se­ne Sache, aber die Dau­er der Rest­nut­zung ist län­ger als ursprüng­lich geplant. Die Fra­ge ist jetzt, ob die Stadt Tei­le des Gelän­des oder der Anla­gen schon vor dem end­gül­ti­gen Abzug der Bun­des­wehr nut­zen kann.“ Des­halb hat­te Schro­di um ein Tref­fen gebe­ten. „Ich habe betont, wie wich­tig die Mög­lich­keit einer Mit­nut­zung die­ser Anla­gen schon vor dem end­gül­ti­gen Abzug der Bun­des­wehr wäre. Ein ent­spre­chen­des Schrei­ben mit kon­kre­ten Anfra­gen wer­den wir noch die­se Woche an das Minis­te­ri­um sen­den. Und ich bin guter Din­ge, dass wir zu einem posi­ti­ven Ergeb­nis kom­men wer­den.“

Schro­di (re.) zu Besuch im Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um

In der Kreis­stadt ruhen vie­le Hoff­nun­gen auf der zivi­len Umwid­mung des Flie­ger­hors­tes Fürs­ten­feld­bruck. Ein neu­er Stadt­teil mit Woh­nun­gen, zahl­rei­chen Arbeits­plät­zen, sozia­len Ein­rich­tun­gen und Sport­an­la­gen soll dort ent­ste­hen. Vor weni­gen Mona­ten wur­de bekannt, dass die Bun­des­wehr das Gelän­de des Flie­ger­hors­tes nicht wie ursprüng­lich geplant Ende 2026 zur zivi­len Nut­zung über­ge­ben wird, son­dern vor­aus­sicht­lich erst 2030. „Es wäre für die Stadt enorm hilf­reich, wenn zum Bei­spiel die auf dem Gelän­de des Flie­ger­horsts gele­ge­nen Sport­an­la­gen und das Hal­len­bad schon jetzt auch zivil genutzt wer­den könn­ten“, sagt Schro­di. In Fürs­ten­feld­bruck kon­kur­rie­ren Ver­ei­ne, Schu­len und die Öffent­lich­keit um die exis­tie­ren­den Sport­an­la­gen, Turn­hal­len, Fuß­ball­plät­ze und Schwimm­hal­len.