Arbeitsplätze erhalten und Zukunft für den MAN-Standort München sichern

Arbeitsplätze erhalten und Zukunft für den MAN-Standort München sichern

Auf Ein­la­dung der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on kam Anfang die­ser Woche Saki Sti­mo­nia­ris, Betriebs­rats­vor­sit­zen­der der MAN Truck & Bus SE, nach Ber­lin, um über den geplan­ten Stel­len­ab­bau bei MAN zu spre­chen. Micha­el Schro­di, SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter für Dach­au und Fürs­ten­feld­bruck, begrüß­te den IG Metal­ler aus sei­nem Wahl­kreis und sicher­te ihm Unter­stüt­zung bei den kom­men­den Auf­ga­ben bei MAN zu. „Es war ein sehr gutes Gespräch mit Saki Sti­mo­nia­ris. Wir sind uns einig: Wir wer­den gemein­sam um den Stand­ort in Mün­chen kämp­fen“, so der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Schro­di.

Tref­fen in Ber­lin: Micha­el Schro­di, SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter für Dach­au
und Fürs­ten­feld­bruck, Uli Grötsch, Baye­ri­scher Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter und
Gene­ral­se­kre­tär der Bay­ern­SPD, Sebas­ti­an Rol­off und Mar­tin Rabe, MAN, und
Saki, Sti­mo­nia­ris, Betriebs­rats­vor­sit­zen­der der MAN Truck & Bus SE, (v.l.n.r.)

Für die mehr als 2000 Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer aus den Land­krei­sen Fürs­ten­feld­bruck und Dach­au droht mas­si­ver Stel­len­ab­bau, den die MAN Unter­neh­mens­füh­rung mit Coro­nabe­ding­ten Umsatz­ein­bu­ßen begrün­det. Immer noch sind dort vie­le Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter in Kurz­ar­beit. Das von Finanz­mi­nis­ter Olaf Scholz vor kur­zem erst ver­län­ger­te Instru­ment der Kurz­ar­beit soll Unter­neh­men in einer Kri­se wie der aktu­el­len hel­fen und gera­de ver­hin­dern, dass Arbeits­plät­ze abge­baut wer­den.

Schro­di bean­stan­det, dass das Unter­neh­men nicht im Sin­ne sei­ner Beschäf­tig­ten­ver­ant­wor­tung han­delt: „Die Arbeits­plät­ze müs­sen unbe­dingt erhal­ten blei­ben! Dafür möch­te ich mich ein­set­zen. MAN muss den Stand­ort Mün­chen zukunfts­fest machen, und dazu gehört, dass die Unter­neh­mens­füh­rung noch mehr in neu­en Tech­no­lo­gien denkt. Es geht um alter­na­ti­ve, kli­ma­freund­li­che Antriebs­tech­no­lo­gie wie den Was­ser­stoff­an­trieb – gera­de im Hin­blick auf Kli­ma und den von uns gefor­der­ten Aus­bau des ÖPNV!“ Die SPD im Bun­des­tag setzt sich für mehr För­de­rung in die­sem Bereich ein. „In der Wirt­schafts- und Ener­gie­po­li­tik wol­len wir noch stär­ker Öko­no­mie, Öko­lo­gie und Sozia­les mit­ein­an­der ver­ei­nen“, so Schro­di. „Bis 2024 wer­den 1,5 Mil­li­ar­den Euro für Zukunfts­in­ves­ti­tio­nen der Fahr­zeug­her­stel­ler und der Zulie­fer­indus­trie sowie für inno­va­ti­ve For­schung und Ent­wick­lung bereit­ge­stellt.“ Damit sol­len Wis­sen­schaft und Wirt­schaft bei ihrer Gemein­schafts­auf­ga­be unter­stützt wer­den, die not­wen­di­gen Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se anzu­kur­beln und Arbeits­plät­ze zu erhal­ten.