Im Jahr 2024 wird der Landkreis Fürstenfeldbruck im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms mit über einer halben Million Euro bezuschusst. Ein Drittel davon stammt aus Bundesmitteln.

Das Förderungsprogramm finanziert jährlich Investitionen zur Erneuerung und Entwicklung von Städten und Gemeinden. Heuer haben mit Emmering, Fürstenfeldbruck, Germering, Gröbenzell, Mammendorf und Puchheim insgesamt sechs Kommunen einen Zuschuss bewilligt bekommen. Insgesamt fließen 198 Millionen Euro von Berlin nach Bayern. „Diese Förderung ist ein großer Gewinn für Bayern“, sagt Heike Heubach, Mitglied im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauen und Kommunen im Deutschen Bundestag. „Dank dieser Mittel können wir viele Projekte umsetzen, die direkt bei den Bürgerinnen ankommen und das alltägliche Leben direkt verbessern. Die Städtebauförderung ist eine sozialdemokratische Erfolgsgeschichte.“
Eingeführt hatte diese Förderung der ehemalige Bundesbauminister Hans-Jochen Vogel. Nachfolger Peter Ramsauer hatte sie zwischenzeitlich de facto abgeschafft. 198 Millionen Euro bedeuten für Bayern nun eine Rekordsumme.
Im Zuge des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ erhält Mammendorf 30 000 Euro für die Ortsmitte und Puchheim 60 000 Euro für Projekte an der Lochhauser Straße. Maßnahmen aus dieser Kategorie sollen Stadt- und Ortsteile aufwerten, die wegen der Zusammensetzung und wirtschaftlichen Situation der darin lebenden und arbeitenden Menschen erheblich benachteiligt sind. Im Rahmen der Maßnahmen „Lebendige Zentren“ erhalten Fürstenfeldbruck (Ortsmitte) 300 000 Euro, Emmering (Ortsmitte) 30 000 Euro, Germering für die Innenstadt 80 000 Euro und Gröbenzell 40 000 Euro für das Ortszentrum.
Die Förderung erfolgt als Zuschuss an die Städte und Gemeinden, die auch Antragsteller sind. Der Bund beteiligt sich an der Finanzierung der Kosten mit einem Drittel. Zwei Drittel müssen Land und Gemeinde aufbringen, die Aufteilung der Mittel im Verhältnis Land-Gemeinde ist Sache der Länder.
