„Aller guten Dinge sind drei“: Michael Schrodi einstimmig als SPD-Bundestagskandidat nominiert

„Aller guten Dinge sind drei“: Michael Schrodi einstimmig als SPD-Bundestagskandidat nominiert

Ein mehr als gutes Ergeb­nis im Gut Graßl­fing: Ein­stim­mig wur­de der finanz­po­li­ti­sche Spre­cher der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on in sei­ner Hei­mat­stadt Olching für das Bun­des­tags-Direkt­man­dat des Wahl­krei­ses 214 nomi­niert.

Bild: Micha­el Schro­di (li.) und Nor­bert Wal­ter-Bor­jans

Ers­ter Gra­tu­lant am Sams­tag­vor­mit­tag war kein Gerin­ge­rer als der ehe­ma­li­ge SPD-Bun­des­vor­sit­zen­de Nor­bert Wal­ter-Bor­jans. Mit dem eins­ti­gen Finanz­mi­nis­ter von Nord­rhein-West­fa­len ver­bin­det Schro­di nicht nur vie­le Gemein­sam­kei­ten in finanz­po­li­ti­schen Fra­gen – „ohne dich wäre ich nicht das, was ich heu­te bin“, bedank­te sich Schro­di in sei­ner Rede im gut gefüll­ten Bier­gar­ten der Olchin­ger Brauma­nu­fak­tur, alle 58 Dele­gier­te gaben ihre Stim­me für Schro­di ab. Mit dabei waren auch die stell­ver­tre­ten­de Dach­au­er Land­rä­tin Mari­an­ne Klaff­ki, die sich bei Schro­di für sei­ne enga­gier­te Arbeit im Bun­des­tag und im Wahl­kreis bedank­te. SPD-Ober­bür­ger­meis­ter Flo­ri­an Hart­mann (Dach­au) hob her­vor, dass Micha­el Schro­di sich beson­ders gegen Demo­kra­tie­fein­de ein­set­ze: „Du zeigst Hal­tung! Das ist unfass­bar wich­tig.“ Ein Heim­spiel hat­te das Olchin­ger Ober­haupt Andre­as Magg, der Schro­di als „poli­ti­sches Schwer­ge­wicht“ lob­te.

Für den 47-Jäh­ri­gen Schro­di stün­de bei der Bun­des­tags­wahl im Herbst 2025 die drit­te Legis­la­tur­pe­ri­ode an. Nach zunächst vier Jah­ren im Umwelt- und im Finanz­aus­schuss spe­zia­li­sier­te sich Schro­di schon wäh­rend der Ampel-Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen auf die Steu­er­po­li­tik. Als finanz­po­li­ti­scher Spre­cher hat er sich in Ber­lin einen Namen als aus­ge­wie­se­ner Exper­te gemacht, wie auch Wal­ter-Bor­jans in sei­ner Rede beton­te. Schro­di sei zudem ein „Schar­nier­po­li­ti­ker“, der es schaf­fe, trotz der detail­rei­chen Arbeit in Ber­lin den Kon­takt in den Wahl­kreis auf­recht­zu­er­hal­ten. Ein Bei­spiel hier­für waren die inten­si­ven Gesprä­che mit Land­wir­ten wäh­rend deren Pro­tes­ten.

„Die SPD ist und bleibt Boll­werk für sozia­le Gerech­tig­keit“, ver­sprach Schro­di in sei­ner Bewer­bungs­re­de. Aus­führ­lich ging er dabei auf die Her­aus­for­de­run­gen ein, die in den ver­gan­ge­nen sie­ben Jah­ren das Land ereil­ten, um dann klar­zu­ma­chen, dass es trotz­dem über­haupt kei­nen Grund gibt, den Sozi­al­staat abzu­bau­en, im Gegen­teil: „Einen schwa­chen Staat kön­nen sich nur Rei­che leis­ten“, erklär­te er, „wir haben und wir wer­den inne­re, äuße­re und sozia­le Sicher­heit stär­ken.“ Dass Micha­el Schro­di moti­viert ist, ein neu­es Bun­des­tags­man­dat anzu­neh­men, dar­an zwei­fel­te bei der Auf­stel­lungs­ver­samm­lung nie­mand.