
Michael Schrodi, Bundestagsabgeordneter für Fürstenfeldbruck und Dachau, hat in seiner Funktion als finanzpolitischer Sprecher die steuerpolitische Komponente des beschlossenen Agrarpaketes für die SPD-Bundestagsfraktion ausverhandelt. „Wir sind mit den Landwirten im Gespräch geblieben und haben betont, dass wir noch vor der Sommerpause des Bundestages Entlastungen verabschieden wollen“, so Schrodi, der sich während der langanhaltenden Proteste mehrmals mit Landwirten getroffen hatte. Er zeigt sich zufrieden mit dem beschlossenen Paket und hofft auf eine Stärkung der bayerischen Landwirtschaft.
„Mit der Tarifglättung wird unsere bayerische Landwirtschaft resilienter gegen wechselnde Witterungsbedingungen, die besonders in Zeiten des Klimawandels stärker und häufiger auftreten werden“, so der finanzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Ein Teil des Pakets ist die steuerliche Gewinnglättung (Tarifermäßigung) für die Einkünfte aus der Land- und Forstwirtschaft. Damit sollen die Gewinnschwankungen aufgrund wechselnder Witterungsbedingungen, etwa durch Dürreperioden, abgemildert werden.
Weitere Maßnahmen im Agrarpaket sind die zusätzliche Förderung für die Weidetierhaltung auf Grünland ohne eine Kürzung der Basisprämie, sowie die Einbringung der Novelle des Agrarorganisationen-und-Lieferketten-Gesetzes (AgrarOLkG) in den Bundestag. „Damit stärken wir die Stellung der Landwirte in der Wertschöpfungskette“, sagt Schrodi.
Darüber hinaus soll das bisher größte Maßnahmenbündel für Bürokratieabbau in der Landwirtschaft auf den Weg gebracht werden. Dafür werten die Ampelfraktionen und Bundesregierung fast 200 Vorschläge aus den Bundesländern aus. Die folgende Umsetzung ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern. Zahlreiche Erleichterungen sind bereits im GAP-Konditionalitätengesetz verankert, das kommende Woche im Bundestag verabschieden werden soll. „Im Ergebnis haben wir jetzt ein umfangreiches Agrarpaket geschnürt, mit dem wir auch unsere landwirtschaftlichen Betriebe in Bayern entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft stärken“, so der Bundestagsabgeordnete.
