SPD Bundestagskandidat Michael Schrodi begrüßt Zukunftsplan des Kanzlerkandidaten Martin Schulz

SPD Bundestagskandidat Michael Schrodi begrüßt Zukunftsplan des Kanzlerkandidaten Martin Schulz

Schro­di: Wich­ti­ge Impul­se für unse­re bei­den Land­krei­se Dach­au und Fürs­ten­feld­bruck

Unse­re bei­den Land­krei­se sind Boom-Regio­nen. Immer mehr Men­schen zie­hen hier­her, um bei in unse­rer Regi­on zu leben und zu arbei­ten. Den­noch liegt auch bei uns eini­ges im Argen. Um für die Zukunft gut auf­ge­stellt zu sein, müs­sen wir heu­te bereits die rich­ti­gen Wei­chen stel­len und dür­fen uns nicht zurück­leh­nen. 10 kon­kre­te Pro­jek­te für die Zukunft der Bun­des­re­pu­blik hat SPD-Kanz­ler­kan­di­dat Mar­tin Schulz am Sonn­tag in Ber­lin vor­ge­stellt, die gera­de auch für unse­re bei­den Land­krei­se wich­tig sind. In sei­nem Zukunfts­plan legt er dar, was er als Bun­des­kanz­ler ab Sep­tem­ber genau anpa­cken will.

Micha­el Schro­di, Bun­des­tags­kan­di­dat im Wahl­kreis Dachau/Fürstenfeldbruck, begrüßt den Zukunfts­plan von Mar­tin Schulz: „In der Poli­tik geht es vor allem um die Gestal­tung der Zukunft. Ohne Visi­on, die unser Land vor­an­bringt, ver­lie­ren wir unse­ren Wohl­stand und den Zusam­men­halt in unse­rem Land. Durch­wursch­teln, wie es die Uni­on und auch die hie­si­ge CSU-Bewer­be­rin wol­len, reicht da nicht aus.“

Vor allem den Schwer­punkt der Zukunfts­in­ves­ti­tio­nen hält Micha­el Schro­di für ein zen­tra­les Vor­ha­ben aus dem Zukunfts­plan: „Gera­de in den Land­krei­sen Dach­au und Fürs­ten­feld­bruck müs­sen wir mehr in unse­re Zukunft inves­tie­ren. Schnel­le­res Inter­net, bes­se­re Schu­len, mehr erschwing­li­cher Wohn­raum und weni­ger Staus kom­men nicht von allei­ne. Um dies Wirk­lich­keit wer­den zu las­sen, benö­ti­gen wir schnel­le Glas­fa­ser­ver­bin­dun­gen, mehr Geld für Schie­ne und Stra­ße, den Woh­nungs­bau, Kran­ken­häu­ser und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und vor allem für Schu­len, Kitas und Hoch­schu­len.“

Hier in unse­ren bei­den Land­krei­sen ist an zwei Bei­spie­len zu ver­deut­li­chen, wes­halb wir drin­gend die von Mar­tin Schulz geplan­te Inves­ti­ti­ons­of­fen­si­ve brau­chen:

An meh­re­ren Schu­len des Land­krei­ses Fürs­ten­feld­bruck tropf­te es durch undich­te Dächer des Schul­hau­ses und der Schul­turn­hal­len! Vor eini­gen Tagen muss­ten am Olchin­ger Gym­na­si­um Toi­let­ten gesperrt wer­den, nach­dem bereits mehr­mals in die­sem Jahr die maro­den Abfluss­lei­tun­gen ver­stopft waren. Vor eini­ger Zeit hat­te sich der CSU-Land­rat noch über die berech­tig­ten Beschwer­den der Eltern lus­tig gemacht. Und immer noch schiebt der Land­kreis einen gewal­ti­gen Inves­ti­ti­ons­berg vor sich her. Als Kreis­rat hat Bun­des­tags­kan­di­dat Micha­el Schro­di die­se Män­gel stets moniert und eine Inves­ti­ti­ons­of­fen­si­ve für die Schu­len gefor­dert. Die CSU-Bun­des­tags­kan­di­da­tin Kat­rin Staff­ler, damals noch Mair, lehn­te die­ses Ansin­nen im Kreis­tag gemein­sam mit der CSU-Mehr­heit über Jah­re hin­weg ab.

Ein wei­te­res Bei­spiel ist der Woh­nungs­bau. Immer weni­ger Men­schen kön­nen sich die teu­ren Kauf- und Miet­prei­se noch leis­ten. Das wird auf die Dau­er zum Pro­blem, denn letzt­lich feh­len dann bei­spiels­wei­se die nöti­gen Kran­ken­schwes­tern und Pfle­ger, Arbeit­neh­mer im Ein­zel­han­del oder Poli­zei­be­am­te. Über Jah­re haben es bei­de CSU-geführ­ten Land­krei­se ver­säumt, die­sem schon lan­ge bekann­ten Pro­blem ent­ge­gen­zu­wir­ken. Ledig­lich 300 Woh­nun­gen besitzt die land­kreis­ei­ge­ne Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft in Dach­au. Hier sol­len zumin­dest 120 neue Woh­nun­gen bis 2018 gebaut wer­den. In Fürs­ten­feld­bruck blo­ckiert die CSU-Bun­des­tags­kan­di­da­tin gemein­sam mit dem Land­rat und der CSU-Mehr­heit seit Jah­ren Micha­el Schro­dis Anträ­ge, über­haupt eine eige­ne Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft zu grün­den. Wie man es bes­ser macht, zeigt der Dach­au­er OB Flo­ri­an Hart­mann, der bereits in den ers­ten drei Jah­ren die Wei­chen gestellt hat und allei­ne in der Stadt Dach­au 200 neue Sozi­al­woh­nun­gen bau­en wird.

„Die Kom­mu­nen kön­nen die­se Zukunfts­in­ves­ti­ti­on aber nicht allei­ne schul­tern. Die SPD hat in der Bun­des­re­gie­rung eine Mil­li­ar­de pro Jahr für den öffent­lich geför­der­ten Woh­nungs­bau zur Ver­fü­gung gestellt. Ich wer­de mich dafür stark machen, dass die Bun­des­mit­tel wei­ter gestei­gert wer­den, damit auch Bezie­her klei­ner und mitt­le­rer Ein­kom­men hier zu einem Eigen­heim oder einer bezahl­ba­ren Miet­woh­nung kom­men“, kün­digt Micha­el Schro­di an.

Mar­tin Schulz Zukunfts­plan sieht hier­für eine Inves­ti­ti­ons­ver­pflich­tung des Staa­tes vor, die fest in der Finanz­pla­nung ver­an­kert wird. Wir wol­len nicht Steu­er­ge­schen­ke an Rei­che ver­tei­len, son­dern dafür sor­gen, dass es in unse­ren Schu­len nicht durchs Dach reg­net.

Mar­tin Schulz mach­te am Sonn­tag deut­lich: „Jedes die­ser Pro­jek­te dient dazu, unser Land gerech­ter und zukunfts­fä­hi­ger zu machen. Ich set­ze mich für ein moder­nes Deutsch­land ein, in dem alle gute Arbeit haben, in dem wir uns respek­tie­ren und zusam­men­hal­ten.“ Den gan­zen Zukunfts­plan von Mar­tin Schulz fin­det man auf http://www.spd.de.