Politisch motivierter Vandalismus - Schmierereien weisen auf Täter aus rechtsextremistischem Milieu hin

Politisch motivierter Vandalismus - Schmierereien weisen auf Täter aus rechtsextremistischem Milieu hin

Die Beschä­di­gung zahl­rei­cher Pla­ka­te der SPD unter ande­rem in Grö­ben­zell und in Eichen­au ist nicht nur ärger­lich, weil die­se von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern in zeit­in­ten­si­ver ehren­amt­li­cher Arbeit auf­ge­stellt wur­den. Die­ser poli­tisch moti­vier­te Van­da­lis­mus scha­det auch der Demo­kra­tie, die von poli­ti­scher Viel­falt und dem Wett­be­werb von Ideen und Per­so­nen lebt.

Besorg­nis­er­re­gend ist die poli­tisch Ecke, aus der die geziel­ten Zer­stö­run­gen vor allem der SPD-Pla­ka­te kom­men: Am Ende der Frey­a­stra­ße, in der alle SPD-Pla­ka­te mit schwar­zer Far­be über­sprüht wur­den, ist mit eben die­ser Far­be auch auf eine Gemein­de­ta­fel der Spruch "Lügen­pres­se? Nein Dan­ke!" und die Inter­net­adres­se einer rechts­extre­men Inter­net­sei­te auf­ge­sprüht wor­den. In der Bahn­hofs­un­ter­füh­rung wur­de eben­so mit schwar­zer Far­be die Inter­net­sei­te des Anfüh­rers der rechts­extre­men „Iden­ti­tä­ren Bewe­gung“ bewor­ben, die in engem Kon­takt zur AfD und zu neo­na­zis­ti­schen Grup­pen steht.

„Mar­tin Schulz steht für ein sozia­les, demo­kra­ti­sches Euro­pa und hat als Prä­si­dent des Euro­pa­par­la­ments mehr­mals Rechts­po­pu­lis­ten in ihre Schran­ken ver­wie­sen. Und ich selbst habe mich bei zahl­rei­chen Ver­an­stal­tun­gen und in mei­ner poli­ti­schen Arbeit stets für sozia­len Zusam­men­halt statt rech­ter Het­ze stark gemacht. Das hat uns und die gesam­te SPD zur Ziel­schei­be anti­de­mo­kra­ti­scher Agi­ta­to­ren aus dem rechts­extre­men Spek­trum gemacht“, so Bun­des­tags­kan­di­dat Micha­el Schro­di und macht klar: „Wir wer­den den Ras­sis­ten und rech­ten Het­zern aber nicht nach­ge­ben und uns wei­ter­hin für eine soli­da­ri­sche und demo­kra­ti­sche Gesell­schaft ein­set­zen. Und wir wis­sen die gro­ße Mehr­heit der Bevöl­ke­rung dabei hin­ter uns“.