
Als „graue Eminenz“, „absoluter Finanzexperte“ und als „einer der mächtigsten und einflussreichsten Männer in der Republik“ begrüßte der TV-Moderator und Journalist Theo Koll den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesfinanzminister, Michael Schrodi, als dieser am Donnerstag Lars Klingbeil beim Deutschen Sparkassentag in Nürnberg vertrat.
In seiner Rede vor 3000 Fachleuten der Sparkassen Finanzgruppe stellte Schrodi die Finanzpläne der Bundesregierung vor und schloss mit den Worten, dass die Bewältigung der bevorstehenden Aufgaben „essentiell ist, um die Zukunftsfähigkeit des Landes langfristig zu sichern“.
Das große übergreifende Thema der Bundesregierung in dieser Legislatur ist die Frage: Wie kann Deutschland mit Investitionen zukunftsfähig gemacht werden? Wie schaffen wir es, Infrastruktur, Bildung Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Verteidigung sowie viele andere Dinge zu finanzieren? Wie können wir Arbeitsplätze erhalten und sogar neue schaffen? Wie können wir Wirtschaftswachstum ankurbeln? Schrodi unterstrich die Worte Klingbeils, der gleichzeitig beim G7-Treffen in Kanada weilte: „Unser Ziel ist es, aus dem Bundesfinanzministerium ein Investitionsministerium zu machen.“ Zusammen mit dem Sondervermögen von 500 Milliarden Euro habe die Ankurblung der Wirtschaft „oberste Priorität“. Schrodi machte zudem klar: Man brauche natürlich mehr öffentliche Investitionen, aber auch zusätzliches privates Kapital. Insgesamt wolle man Planungssicherheit und Verlässlichkeit vermitteln, um innerhalb des Banken- und Wirtschaftssystems Zuversicht wiederherzustellen. Die Sparkassenfilialen befänden sich dabei am Puls der Zeit und seien ein bedeutsamer Seismograf für den gesellschaftlichen Zustand des Landes, sagte Schrodi.
Am Schluss bat der SPD-Politiker die Gäste des Sparkassentags, die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam mit der Politik anzugehen und im Gespräch zu bleiben.
Michael Schrodis Rede finden Sie unter:
https://www.youtube.com/live/BCvb9A4mIOQ (ab 1:37:30)
