Genehmigung für vier Windräder in Jesenwang

Genehmigung für vier Windräder in Jesenwang

Der geplan­te Wind­park bei Jesen­wang hat die nächs­te wich­ti­ge Hür­de genom­men: Die Bür­ger-Ener­gie Genos­sen­schaft Frei­sing (BEG) erhielt am 24. Juli den posi­ti­ven Vor­be­scheid. Geplant ist die Inbe­trieb­nah­me der ins­ge­samt vier Wind­rä­der für das Jahr 2027. Dass die Inbe­trieb­nah­me näher rückt, ist auch ein Ver­dienst des SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Micha­el Schro­di.

Die BEG „freut sich bekannt zu geben, dass der posi­ti­ve Vor­be­scheid für die Errich­tung und den Betrieb von vier Wind­ener­gie­an­la­gen für den Bür­ger-Wind­park Jesen­wang durch das Land­rats­amt Fürs­ten­feld­bruck erteilt wur­de“, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung. Damit ist das Vor­ha­ben bau­pla­nungs­recht­lich zuläs­sig und ver­stößt gegen kei­ner­lei Auf­la­gen.

„Die Erneu­er­ba­ren Ener­gien im Land­kreis Fürs­ten­feld­bruck sind auf dem Vor­marsch. Und ich bin stolz, dass ein SPD-geführ­tes Minis­te­ri­um und ich ein wenig dazu bei­tra­gen konn­ten“, freut sich Micha­el Schro­di aus Olching.

Schon seit vier Jah­ren unter­stützt der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te das Pro­jekt. Beson­ders auf­wän­dig war der behörd­li­che Weg zur Anhe­bung der Min­dest­flug­hö­hen für Flug­zeu­ge, die am Mili­tär­flug­ha­fen Lech­feld star­ten und lan­den. Dies gelang vor allem des­halb, weil 2022 das SPD-geführ­te Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um der Anhe­bung von 760 auf 836 Metern zustimm­te. Noch im Jahr 2020 hat­te die Bun­des­wehr der Bau der Wind­kraft­an­la­ge abge­lehnt. Bereits in der vori­gen Legis­la­tur­pe­ri­ode hat­te Schro­di zusam­men mit sei­nen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern in Ber­lin und Olching zahl­rei­che Dis­kus­sio­nen und Tele­fo­na­te mit ver­schie­de­nen Minis­te­ri­en geführt, um die Wind­rä­der auf den Weg zu brin­gen.

Die Wind­rä­der sol­len eine Naben­hö­he zwi­schen 160 und 166 Metern haben, der Rotor­durch­mes­ser soll bei 160 Metern lie­gen. Es wird geschätzt, dass der jähr­li­che Ertrag bei rund 45000 MWh/Jahr lie­gen wird, was in etwa dem Strom­ver­brauch von 32 000 Per­so­nen und einer CO2-Ein­spa­rung von 31 800 Ton­nen pro Jahr ent­spricht. Der Strom­ver­brauch der Gemein­de Jesen­wang liegt bei ca. 11 000 MWh/Jahr. Einen ver­än­der­ten Antrag hat­te die Gesell­schaft vor fast genau einem Jahr gestellt. Ins­ge­samt betrug die Bear­bei­tungs­zeit 16 Mona­te.