Besuch der Migrationsberatung in Dachau

Besuch der Migrationsberatung in Dachau

Anläss­lich des dies­jäh­ri­gen Akti­ons­tags der Migra­ti­ons­be­ra­tung (MBE) in Dach­au hat sich Micha­el Schro­di, SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter für Dach­au und Fürs­ten­feld­bruck, vor Ort einen Ein­druck über die Bedeu­tung der Bera­tungs­stel­le machen kön­nen. Der finanz­po­li­ti­sche Spre­cher der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on stellt klar: An die­sen zen­tra­len Inte­gra­ti­ons­an­ge­bo­ten wird nicht gespart!

Schro­di erhielt in den Räum­lich­kei­ten des Ver­eins einen aus­führ­li­chen Über­blick über das brei­te Tätig­keits­spek­trum der MBE. Die Bera­tungs­stel­le unter­stützt zuge­wan­der­te Per­so­nen über 27 Jah­re mit dau­er­haf­tem Auf­ent­halt in Deutsch­land und bie­tet ihnen geziel­te Hil­fe­stel­lun­gen, um sich im All­tag zurecht­zu­fin­den. Dies umfasst die Ver­mitt­lung in pas­sen­de Inte­gra­ti­ons­kur­se sowie die Unter­stüt­zung bei der Aner­ken­nung aus­län­di­scher Schul- und Berufs­qua­li­fi­ka­tio­nen oder bei Behör­den­gän­gen. „Die Bera­te­rin­nen und Bera­ter leis­ten hier vor Ort unglaub­lich wert­vol­le Arbeit, um Fach­kräf­ten und geflüch­te­te Men­schen bei der sprach­li­chen, sozia­len und beruf­li­chen Inte­gra­ti­on zu unter­stüt­zen“, sagt Schro­di.

Als eine der ers­ten Anlauf­stel­len für neu Zuge­wan­der­te kommt der Migra­ti­ons­be­ra­tung sowie den Bera­te­rin­nen und Bera­tern eine Schlüs­sel­rol­le für einen gelun­ge­nen Inte­gra­ti­ons­pro­zess zu. Schro­di und die SPD-Frak­ti­on set­zen sich des­halb schon seit lan­gem aus gro­ßer Über­zeu­gung für eine aus­kömm­li­che Finan­zie­rung der MBE ein. „Gera­de in Zei­ten, in denen Deutsch­land ange­sichts des demo­gra­fi­schen Wan­dels mehr denn je auf qua­li­fi­zier­te Zuwan­de­rung ange­wie­sen ist, darf nicht bei Inte­gra­ti­ons­an­ge­bo­ten gespart wer­den“, fin­det Schro­di. Es sei ein wich­ti­ges Zei­chen, dass die Sozi­al­de­mo­kra­ten sich erfolg­reich ange­sichts der schwie­ri­gen Haus­halts­la­ge gegen einen Spar­haus­halt 2025 und damit ver­bun­de­ne Kür­zun­gen im Bereich der Migra­ti­ons­be­ra­tung gewehrt hät­ten.