Seit 15 Jah­ren mache ich als Gemein­de-, Stadt- und Kreis­rat Kom­mu­nal­po­li­tik für die SPD. Ich weiß, dass gera­de die Kom­mu­nen wich­ti­ge gesell­schaft­li­che Auf­ga­ben über­neh­men, dafür aber die not­wen­di­gen Mit­tel auch von der Bun­des­ebe­ne benö­ti­gen.

Gemein­sam mit mei­nen Mit­ar­bei­tern habe ich mir des­halb die für die Kom­mu­nen rele­van­ten Pas­sa­gen des Son­die­rungs­pa­piers sehr genau ange­se­hen. Man kann fest­hal­ten: Da sind vie­le gute Vor­ha­ben drin, bei denen die sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Hand­schrift zu erken­nen ist. Dies wird vor allem dann deut­lich, wenn man das Papier mit den Ergeb­nis­sen der Schwam­pel-Son­die­rer ver­gleicht. In der Tabel­le ist eine Gegen­über­stel­lung der kom­mu­nal­po­li­ti­schen Inhal­te der bei­den Son­die­rungs­pa­pie­re zu fin­den.

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Was aber klar ist: In Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen müs­sen die Ergeb­nis­se des Son­die­rungs­pa­piers ver­tieft und ver­deut­licht wer­den. Um nur zwei Punk­te aus dem Papier des SPD-Orts­ver­eins Mün­chen-Au zu zitie­ren: Ja, wir soll­ten das Gemein­de­ver­kehrs­fi­nan­zie­rungs­ge­setz (GVFG) so refor­mie­ren, dass sozia­le und öko­lo­gi­sche Gesichts­punk­te stär­ker berück­sich­tigt wer­den kön­nen und ins­be­son­de­re der Aus­bau und der Betrieb des ÖPNV vom Bund deut­lich bes­ser geför­dert wird. Und ja, wir brau­chen mehr Geld für den öffent­li­chen Woh­nungs­bau als bis­her vor­ge­se­hen und steu­er­li­che Anrei­ze für den Miet­woh­nungs­bau, nicht aber für den frei­fi­nan­zier­ten Woh­nungs­bau.

Wir soll­ten die Chan­ce nutz­ten, wei­te­re Ver­bes­se­run­gen in den mög­li­chen Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen durch­zu­set­zen. Dies wären wei­te­re wich­ti­ge Schrit­te, den Kom­mu­nen und damit den Men­schen vor Ort zu hel­fen.