Star­ke Kom­mu­nen

Wir müs­sen unse­re Kom­mu­nen stär­ken

Ein Groß­teil der öffent­li­chen Inves­ti­tio­nen in Deutsch­land wird durch Kom­mu­nen getä­tigt. Von der Kin­der­be­treu­ung über Stra­ßen­sa­nie­run­gen und Ver­wal­tungs­auf­ga­ben bis hin zum öffent­li­chen Woh­nungs­bau: Unse­re Gemein­den und Städ­te in den Land­krei­sen Dach­au und Fürs­ten­feld­bruck leis­ten nicht nur in der Coro­na-Kri­se Enor­mes. Doch hier­für müs­sen sie auch mit den not­wen­di­gen Finanz­mit­teln aus­ge­stat­tet wer­den. Nur so kön­nen unse­re Städ­te und Gemein­den die not­wen­di­gen Zukunfts­in­ves­ti­tio­nen vor­neh­men. Als Mit­glied des Finanz­aus­schus­ses im Deut­schen Bun­des­tag habe ich mich von Anfang an für unse­re Kom­mu­nen stark gemacht.

Coro­na: Ret­tungs­schirm für Kom­mu­nen

Die Fol­gen der Coro­na-Kri­se sind auch für die Kom­mu­nen enorm. Feh­len­de Ein­nah­men aus Ein­kom­mens- und Gewer­be­steu­ern, wäh­rend die Auf­wen­dun­gen etwa für Kin­der­ta­ges­stät­ten wei­ter hoch blei­ben, machen den Bür­ger­meis­te­rIn­nen und Gemein­de­rä­tIn­nen zu schaf­fen. Des­halb habe ich einen kom­mu­na­len Ret­tungs­schirm für unse­re Städ­te und Gemein­den gefor­dert, durch den unse­ren Kom­mu­nen in die­ser schwie­ri­gen Zeit gehol­fen wer­den soll.

→ Pres­se­mit­tei­lung vom 21.04.2020: Micha­el Schro­di, Flo­ri­an Hart­mann und Harald Dir­len­bach for­dern einen Ret­tungs­schirm für die baye­ri­schen Kom­mu­nen
→ Pres­se­mit­tei­lung vom 21.04.2020: Micha­el Schro­di, Andre­as Magg und Nor­bert Seidl for­dern einen Ret­tungs­schirm für die baye­ri­schen Kom­mu­nen

Ende Juni hat sich die SPD letzt­lich durch­ge­setzt und es wur­de beschlos­sen, die Gewer­be­steu­er­aus­fäl­le der Gemein­den und Städ­te voll­stän­dig aus­zu­glei­chen. Dadurch konn­ten vie­le Stadt­rä­te, Gemein­de­rä­te und Bür­ger­meis­ter durch­at­men und vie­le Kom­mu­nen wur­den in die­ser schwie­ri­gen Zeit ent­las­tet.

→ Pres­se­mit­tei­lung vom 18.09.2020: Die Kom­mu­nen wer­den nun mas­siv ent­las­tet

Grund­steu­er­re­form

"Die Grund­steu­er ist eine Steu­er auf den Besitz von Grund­stü­cken und Gebäu­den. (...) Die Grund­steu­er kommt aus­schließ­lich den Gemein­den zugu­te und ist eine ihrer wich­tigs­ten Ein­nah­me­quel­len. Im Jahr 2018 betrug das Grund­steu­er­auf­kom­men der deut­schen Gemein­den etwa 14,2 Mil­li­ar­den Euro."

www.bundesregierung.de


Die Grund­steu­er muss­te neu gere­gelt wer­den, da das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die bis­he­ri­ge Berech­nungs­pra­xis im April 2018 für ver­fas­sungs­wid­rig erklärt und eine gesetz­li­che Neu­re­ge­lung bis Ende 2019 gefor­dert hat­te. Es war not­wen­dig gewor­den, die zugrun­de­lie­gen­den Wer­te wie­der in aus­rei­chen­dem Maße wider­zu­spie­geln.

Als Kom­mu­nal­po­li­ti­ker weiß ich, wie wich­tig die Grund­steu­er­ein­nah­men für unse­re Städ­te und Gemein­den sind, und setz­te mich für eine wert­ab­hän­gi­ge Grund­steu­er ein. Das bedeu­tet, dass die Berech­nungs­grund­la­ge der tat­säch­li­che Wert der Immo­bi­lie ist, was letzt­lich Ver­mö­gen­de­re stär­ker belas­tet als weni­ger Ver­mö­gen­de.

Hier mei­ne Pres­se­mit­tei­lun­gen zu die­sem The­ma:

→ Pres­se­mit­tei­lung vom 07.12.2018: Klar­stel­lung zur Grund­steu­er­re­form
→ Pres­se­mit­tei­lung vom 11.07.2019: Frak­ti­on vor Ort: Grund­steu­er­re­form
→ Pres­se­mit­tei­lung vom 18.10.2019: Die Grund­steu­er­re­form kommt

Unter­stüt­zung der Kom­mu­nen durch den Bund: Grund­ge­setz­än­de­rung

Die SPD hat eine wich­ti­ge Grund­ge­setz­än­de­rung auf den Weg gebracht, durch die erst­mals der Bund Geld für die Kom­mu­nen bereit­stel­len kann. Anders als bis­her kann so direkt in Sanie­rung und Digi­ta­li­sie­rung von Schu­len, Ganz­tags­be­treu­ung, öffent­li­chen Nah­ver­kehr und den Woh­nungs­bau in unse­ren Städ­ten und Gemein­den inves­tiert wer­den.

→ Pres­se­mit­tei­lung vom 18.05.2018: SPD bringt in der Koali­ti­on wich­ti­ge Grund­ge­setz­än­de­run­gen auf den Weg

Im Sep­tem­ber haben wir unser Ver­spre­chen dann erfolg­reich durch­ge­setzt. Nun kann der Bund die Kom­mu­nen bei ihren Anstren­gun­gen in den sozi­al- und gesell­schafts­po­li­tisch so wich­ti­gen Berei­chen Bil­dung und Woh­nen unter­stüt­zen.

→ Pres­se­mit­tei­lung vom 28.09.2020: Ver­spre­chen gehal­ten: Mehr Inves­ti­ti­on in Bil­dung und öffent­li­chen Woh­nungs­bau durch Grund­ge­setz­än­de­rung

Bund gibt Flä­chen ver­güns­tigt ab

Grund­stü­cke, die bis­her der Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben gehö­ren, wer­den zukünf­tig ver­mehrt güns­ti­ger an Kom­mu­nen ver­kauft. Dies ist eine idea­le Gele­gen­heit für Städ­te und Gemein­den, sich ver­mehrt im Woh­nungs­bau zu enga­gie­ren, sodass die Woh­nungs­knapp­heit gelin­dert wer­den kann.

→ Pres­se­mit­tei­lung vom 20.08.2018: Bun­des­ei­ge­ne Flä­chen wer­den ver­güns­tigt abge­ge­ben, Kom­mu­nen pro­fi­tie­ren!

Wei­te­re Pres­se­mit­tei­lun­gen zum The­ma "Star­ke Kom­mu­nen":

→ Pres­se­mit­tei­lung vom 31.01.2020: Finanz­sprit­ze für die kom­mu­na­le Ver­kehrs­in­fra­struk­tur
→ Pres­se­mit­tei­lung vom 09.03.2020: Unter­stüt­zung für Kom­mu­nen beim Kli­ma­schutz