SPD Bundestagskandidat Michael Schrodi begrüßt Zukunftsplan des Kanzlerkandidaten Martin Schulz

16. Juli 2017

Schrodi: Wichtige Impulse für unsere beiden Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck

Unsere beiden Landkreise sind Boom-Regionen. Immer mehr Menschen ziehen hierher, um bei in unserer Region zu leben und zu arbeiten. Dennoch liegt auch bei uns einiges im Argen. Um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, müssen wir heute bereits die richtigen Weichen stellen und dürfen uns nicht zurücklehnen. 10 konkrete Projekte für die Zukunft der Bundesrepublik hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz am Sonntag in Berlin vorgestellt, die gerade auch für unsere beiden Landkreise wichtig sind. In seinem Zukunftsplan legt er dar, was er als Bundeskanzler ab September genau anpacken will.

Michael Schrodi, Bundestagskandidat im Wahlkreis Dachau/Fürstenfeldbruck, begrüßt den Zukunftsplan von Martin Schulz: „In der Politik geht es vor allem um die Gestaltung der Zukunft. Ohne Vision, die unser Land voranbringt, verlieren wir unseren Wohlstand und den Zusammenhalt in unserem Land. Durchwurschteln, wie es die Union und auch die hiesige CSU-Bewerberin wollen, reicht da nicht aus.“

Vor allem den Schwerpunkt der Zukunftsinvestitionen hält Michael Schrodi für ein zentrales Vorhaben aus dem Zukunftsplan: „Gerade in den Landkreisen Dachau und Fürstenfeldbruck müssen wir mehr in unsere Zukunft investieren. Schnelleres Internet, bessere Schulen, mehr erschwinglicher Wohnraum und weniger Staus kommen nicht von alleine. Um dies Wirklichkeit werden zu lassen, benötigen wir schnelle Glasfaserverbindungen, mehr Geld für Schiene und Straße, den Wohnungsbau, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen und vor allem für Schulen, Kitas und Hochschulen.“

Hier in unseren beiden Landkreisen ist an zwei Beispielen zu verdeutlichen, weshalb wir dringend die von Martin Schulz geplante Investitionsoffensive brauchen:

An mehreren Schulen des Landkreises Fürstenfeldbruck tropfte es durch undichte Dächer des Schulhauses und der Schulturnhallen! Vor einigen Tagen mussten am Olchinger Gymnasium Toiletten gesperrt werden, nachdem bereits mehrmals in diesem Jahr die maroden Abflussleitungen verstopft waren. Vor einiger Zeit hatte sich der CSU-Landrat noch über die berechtigten Beschwerden der Eltern lustig gemacht. Und immer noch schiebt der Landkreis einen gewaltigen Investitionsberg vor sich her. Als Kreisrat hat Bundestagskandidat Michael Schrodi diese Mängel stets moniert und eine Investitionsoffensive für die Schulen gefordert. Die CSU-Bundestagskandidatin Katrin Staffler, damals noch Mair, lehnte dieses Ansinnen im Kreistag gemeinsam mit der CSU-Mehrheit über Jahre hinweg ab.

Ein weiteres Beispiel ist der Wohnungsbau. Immer weniger Menschen können sich die teuren Kauf- und Mietpreise noch leisten. Das wird auf die Dauer zum Problem, denn letztlich fehlen dann beispielsweise die nötigen Krankenschwestern und Pfleger, Arbeitnehmer im Einzelhandel oder Polizeibeamte. Über Jahre haben es beide CSU-geführten Landkreise versäumt, diesem schon lange bekannten Problem entgegenzuwirken. Lediglich 300 Wohnungen besitzt die landkreiseigene Wohnungsbaugesellschaft in Dachau. Hier sollen zumindest 120 neue Wohnungen bis 2018 gebaut werden. In Fürstenfeldbruck blockiert die CSU-Bundestagskandidatin gemeinsam mit dem Landrat und der CSU-Mehrheit seit Jahren Michael Schrodis Anträge, überhaupt eine eigene Wohnungsbaugesellschaft zu gründen. Wie man es besser macht, zeigt der Dachauer OB Florian Hartmann, der bereits in den ersten drei Jahren die Weichen gestellt hat und alleine in der Stadt Dachau 200 neue Sozialwohnungen bauen wird.

„Die Kommunen können diese Zukunftsinvestition aber nicht alleine schultern. Die SPD hat in der Bundesregierung eine Milliarde pro Jahr für den öffentlich geförderten Wohnungsbau zur Verfügung gestellt. Ich werde mich dafür stark machen, dass die Bundesmittel weiter gesteigert werden, damit auch Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen hier zu einem Eigenheim oder einer bezahlbaren Mietwohnung kommen“, kündigt Michael Schrodi an.

Martin Schulz Zukunftsplan sieht hierfür eine Investitionsverpflichtung des Staates vor, die fest in der Finanzplanung verankert wird. Wir wollen nicht Steuergeschenke an Reiche verteilen, sondern dafür sorgen, dass es in unseren Schulen nicht durchs Dach regnet.

Martin Schulz machte am Sonntag deutlich: „Jedes dieser Projekte dient dazu, unser Land gerechter und zukunftsfähiger zu machen. Ich setze mich für ein modernes Deutschland ein, in dem alle gute Arbeit haben, in dem wir uns respektieren und zusammenhalten.“ Den ganzen Zukunftsplan von Martin Schulz findet man auf www.spd.de.

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